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Borna
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| Bundesland |
Freistaat Sachsen |
| Direktionsbezirk |
Leipzig |
| Landkreis |
Leipzig |
| Gemeindschlüssel |
14 7 29 050 |
| Stadtgliederung |
12 Ortsteile |
| Höhe |
159 m ü. NN |
| Fläche |
62,36 km² |
| Einwohner |
21.211 |
| - männlich |
10.312 |
| - weiblich |
10.899 |
| Bevölkerungsdichte |
340,14 Einwohner pro km² |
| Postleitzahl
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04552 |
| Kfz-Kennzeichen |
L |
| Adresse der Stadtverwaltung |
Markt 1 04552 Borna |
| Webseite |
http://www.borna.de/ |
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Borna ist eine Stadt im Landkreis Leipzig des Direktionsbezirks Leipzig im Bundesland Freistaat Sachsen. Sie liegt im südlichen Teil der Leipziger Tieflandbucht, am Flusslauf der Wyhra.
Ihre Existenz verdankt die Stadt Borna zwei kleinen sorbischen Siedlungen aus dem 6. Jahrhundert, die sich im Gebiet der heutigen Altstadt und Wenigborn befanden. Wann Borna genau das Stadtrecht verliehen wurde, ist nicht mehr bekannt, aber urkundlich erwähnt wurde Borna bereits in einem Dokument aus dem Jahr 1251.
Bis zum 18. Jahrhundert fristete Borna das Dasein einer kaum beachteten Kleinstadt. Erst die am 15. März 1799 beantragte Abbaugenehmigung von Braunkohle am Rosseberg (Volksplatz) für den Leipziger Universitätsdirektor Siegel und dem Bornaer Maurermeister legen den Grundstein für den Aufschluss der Braunkohle im Bornaer Land. Der Braunkohletagebau veränderte in den letzten 100 Jahren maßgeblich die Landschaft und die Wirtschaft der Region.
In den Jahren 1964 und 1965 wurde in Borna das Freibad "Wyhra-Aue" gebaut, das zur damaligen Zeit das größte künstlich gebaute Freibad der DDR war.
Der Baubeginn für das Neubaugebiet Borna-Ost war das Jahr 1976 und bereits 1984 fand die Grundsteinlegung für das Neubaugebiet Borna-Gnandorf statt.
Nach der Wende und der Wiedervereinigung mit der BRD zu einem Gesamtdeutschland 1990 wurden fast alle Betriebe der Braunkohle-Industrie wegen Unrentabilität geschlossen und viele Arbeitsplätze gingen verloren. Dass die Stadt Borna für Investoren trotzdem nicht uninteressant ist, beweist das im Jahr 2006 ans Netz gegangene Solarkraftwerk. Es ist eines der modernsten Solarkraftwerke weltweit.
Dominiert wird die Wirtschaft Bornas durch die traditionsreichen Branchen der Chemie- und Kunststoffindustrie. Weitere Schwerpunkte sind neben dem Baugewerbe der Handel und das Dienstleistungsgewerbe sowie die Kommunikations- und Steuerungstechnik.
Der größte Arbeitgeber ist inzwischen die Bornaer Zweigstelle der HELIOS Kliniken.
1994 erfolgte die Eingemeindung von Eula mit den Ortsteilen Kesselshain, Haubitz und Gestewitz. Die Eingemeindung der Verwaltungsgemeinschaft "Wyhratal" mit den Ortsteilen Zedtlitz, Neukirchen-Wyhra und Thräna wurden im Jahr 2004 vollzogen.
Die Region Borna fügt sich ein in das Leipziger Neuseen Land und bietet Besuchern viele interessante Freizeitmöglichkeiten. Bekannt sind die "7 - Seen Wanderung" und die "Neuseen Classics". Bei der "7 Seen Wanderung" handelt es sich um jährlich organisierte große Wanderungen durch das Grün und Blau der rekultivierten Landschaft mit ihren Seen. Die „Sparkassen Neuseen Classics“ rund um die Braunkohle spricht ambitionierte Radsportler an.
Zu den attraktivsten Sehenswürdigkeiten in Borna gehören das Volkskundemuseum Wyhra, das Stadtmuseum und die Kirchen der Stadt.
Als täglich offener kostenfreier Treff für Kinder und Jugendliche präsentiert sich das Freizeitzentrum in der Schulstraße 19/20. Neben Internetnutzung bietet das Freizeitzentrum Dart und Billard sowie Basketball und Volleyball und einiges mehr.
Alles in allem hat sich Borna vorbildlich von einem grauen Industriestandort zu einer farbenfrohen und abwechslungsreichen Stadt entwickelt.
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