Neuerer - die DDR-Version des Betrieblichen Vorschlagswesens Neuerer war in der DDR die Bezeichnung für einen Erfinder, der Vorschläge zur Verbesserung von Arbeitsabläufen, der Verbesserung von Maschinen und Anlagen, Ideen zur Einsparung von Material und zur Rationalisierung einreichte. Was damals selbstverständlich war, wird heute als "Betriebliches Vorschlagswesen" recht stiefmütterlich behandelt und nicht konsequent auf breiter Front umgesetzt. In der DDR wurde diese Art der Initiative im Arbeitsleben staatlich gefördert und belohnt.
Staatlich verordnetes Neuerungswesen Für den Staat war das Neuerungswesen eine wichtige Quelle des Fortschritts und der wirtschaftlichen Entwicklung. So wurden alleine im Jahre 1988 ca. 440.000 Neuerervorschläge mit einem Nutzen von mehr als 6,2 Milliarden Mark registriert.
10 Gebote für den neuen sozialistischen Menschen Walter Ulbricht, 1. Sekretär des ZK der SED, verkündete auf dem V. Parteitag der SED am 10.7.1958 in Berlin seine 10 Gebote für den neuen sozialistischen Menschen.
Hartmut Schade Hartmut Schade war Fußballspieler mit Dynamo Dresden in der DDR-Oberliga, der höchsten Fußballklasse des ostdeutschen Fußballverbandes. Er ist vierfacher DDR-Fußballmeister und gewann dreimal den FDGB-Fußballpokal. Er spielte 31-mal für die DDR-Nationalmannschaft und ist olympischer Goldmedaillengewinner von 1976. Nach seiner aktiven Zeit arbeitete Schade als Fußballtrainer.
Josef Wenig Josef Wenig war einer der ersten Initiatoren der Neuerer- und Aktivistenbewegung im Bergbau der DDR. Er wurde nicht zuletzt durch dieses Wirken zeitweilig Mitglied im Bundesvorstand des FDGB und später Mitglied des Zentralkomitees der SED. Den FDGB vertrat Wenig ab 1950 als Abgeordneter in der Volkskammer. Josef Wenig wurde mit höchsten Auszeichnungen in der DDR geehrt.
Roland Stemmler Roland Stemmler war Fußballspieler in Zwickau. Für die Betriebssportgemeinschaft Motor/Sachsenring Zwickau spielte er in der DDR-Oberliga, der höchsten Spielklasse des DDR-Fußballverbandes. 1975 gewann er mit Sachsenring Zwickau den FDGB-Fußballpokal.
Sozialversicherungskasse Die Sozialversicherung wurde vom Freien Deutschen Gewerkschaftsbunds getragen und oft mit den Abkürzungen SV FDGB oder SV bezeichnet. Es war die Kranken und Rentenversicherung für Arbeiter und Angestellte in der Deutschen Demokratischen Republik von 1947 bis 1990. Der FDGB war der Dachverbandes der Einzelgewerkschaften in der DDR.
demokratischer Block Der demokratische Block war das politische Bündnis der Blockparteien (SED, CDU, LDPD, NDPD, DBD) und der wichtigen Massenorganisationen FDGB, FDJ, DFD, Kulturbund der DDR unter Führung der Arbeiterklasse und der SED.
Brandflecke auf Porzellan, beispielsweise an einem Aschebecher, können Sie mit einem feuchten, in Salz getauchten Korken abreiben. ... Mehr
DDR Recht & Gesetz
Artikel 39 (1) Jeder Bürger der Deutschen Demokratischen Republik hat das Recht, sich zu einem religiösen Glauben zu bekennen und religiöse Handlungen auszuüben. (2) Die Kirchen und anderen Religionsgemeinschaften ordnen ihre Angelegenheiten und üben ihre Tätigkeit aus in Übereinstimmung mit der Verfassung und den gesetzlichen Bestimmungen der Deutschen Demokratischen Republik. Näheres kann durch Vereinbarungen geregelt werden. ... Mehr
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